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Kanton: Zürich

Stadt Uster

Bezirk: Uster
Fläche: 28.56 km²
Koordinaten: 47° 20' n. Br., 8° 42' ö. L.
Sprache: Deutsch
Höhe: 464 m ü. M.
Einwohner: Stadt: 35'488 (10.12.2018)
Flughafen: Flughafen Zürich-Kloten
Distanz ca. 18 km
Website: www.uster.ch

 

Die Stadt Uster ist Hauptort des gleichnamigen Bezirks des Kantons Zürich. Sie zählt mit ihren rund 35'000 Einwohnern zu den 20 grössten Städten der Schweiz und bildet das Tor zum Züricher Oberland.

Uster ist zentral gelegen, der Flughafen und die Stadt Zürich sind mit S-Bahn und per Auto in kürzester Zeit zu erreichen. Die gute Verkehrserschliessung hat in den vergangenen Jahren einen Bauboom und steigende Immobilienpreise ausgelöst.

Südlich des Stadtzentrums trohnt auf einem Hügel als Wahrzeichen das Schloss Uster, mit Rebberg und der reformierten Kirche am Fusse. Mit dem Industrielehrpfad besitzt Uster ein interessantes Anschauungsdokument für die industrielle Vergangenheit der Region, welche vor allem in der Baumwollverarbeitung lag.

Zum Erstaunen vieler verfügt Uster über nur eine einzige Bahn-Unterführung, die sich in der Nähe des Bahnhofes - direkt beim Feuerwehr-Magazin - befindet. In Uster wird jeder Besucher vergeblich nach Verkehrsampeln suchen: es gibt keine, dafür findet er an jeder grösseren Kreuzung einen Kreisel. Das ist auch der Grund weshalb Uster bei der Bevölkerung oft 'Kreiselstadt' genannt wird. 464 Meter über Meer gelegen, grenzt Uster von Nord nach Ost an die Oberlandautobahn und im Süd-Westen an den Greifensee. Drei Autobahnabfahrten führen direkt, eine vierte durch die Aussenwacht Nänikon nach Uster.

Der Greifensee ist das Naherholungsgebiet der Ustermer und wird nicht nur zum spazieren gehen oder zum baden rege benutzt. Auf dem Greifensee verkehrt auch das Kursschiffe 'Heimat' auf der Route Maur-Uster-Maur sowie Rundfahrtenschiffe. Neben den eher modernen Schiffen verkehrt auf dem Greifensee auch das Dampfschiff 'Greif' aus der Jahrhundertwende.

Karte Uster und Umgebung

Zur Geschichte

Im Jahre 775 wird die alemannische Siedlung Uster erstmals urkundlich erwähnt.

Die Herren von Winterthur errichteten mitten im Gebiet des Grafen von Rapperswil die Burg, welche sich heute als Wahrzeichen über der Stadt erhebt. Dadurch dass Land und Burg unterschiedlichen Herren gehörten, bildete sich in Uster kein eigentlicher Altstadtkern; einzig im Gebiet der heutigen Zentralstrasse liessen sich ein paar Handwerker nieder.

Anfang des 19. Jahrhunderts erlangte das Dorf durch die zunehmende Industrialisierung mehr und mehr Bedeutung und zählte mit dem Züricher Oberland zu den am dichtesten industrialisierten Gegenden Europas. 1830 forderten am Tag von Uster 10'000 Landbewohner mehr demokratische Rechte, einen Rücktritt der alten Gewalten und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung. Dies war der erste Schritt zu einem modernen Kanton Zürich. Ein Jahr später wurde eine neue Verfassung eingeführt.

1832 geriet Uster in die Schlagzeilen durch „den Brand von Uster“, als Heimweber, enttäuscht über nicht eingehaltene Versprechen der Regierung, die Fabrik der Firma Corrodi & Pfister aus Angst um ihre Arbeitsplätze niederbrannten. Rund fünfzig daran Beteiligte wurden daraufhin zu Ketten- und Gefängnisstrafen von bis zu 24 Jahren verurteilt.

Im Jahr 2000 ging Uster eine Städtepartnerschaft mit Prenzlau (Deutschland) ein. Es gehört nun bereits zur Tradition, dass die Feuerwehr Uster jeweils im Juni eine Delegation zu ihren Kameraden nach Prenzlau an den Feuerwehrwettkampf schickt.