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Das Feuerwehrgebäude aus dem Jahr 1971 ist sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen und Vorschriften. Die erforderliche Sanierung gibt Anlass dazu, das städtische Grundstück um 3400 m2 Geschossfläche zu verdichten, indem die Liegenschaft seitlich erweitert und um zwei Geschosse aufgestockt wird.


SANIERUNGS- UND NEUBAUMASSNAHMEN

Der Bestand des Feuerwehrgebäudes muss bis auf die Betonstahlkonstruktion zurückgebaut werden. Danach wird die Liegenschaft um zwei Geschosse aufgestockt und seitlich erweitert. Nach der seitlichen Erweiterung beträgt die neue Geschossfläche rund 1500 m2. Die dreibündige Organisation des Grundrisses erlaubt die Anordnung von gut belichteten Büroarbeitsplätzen sowie von nichtbelichteten Flächen im Innern, die sich eignen, um Technik- und Lagerräume anzuordnen. Ein Haupt- und ein Nebentreppenhaus erschliessen alle fünf Geschosse.

Beim Umbau und dem Neubau wird auf eine energetisch optimale und ökologische Lösung geachtet. Für den Sanierungsteil werden die Energiekennwerte «Modernisierungen» von 55 kWh/m2 und für den Neubauteil die Energiekennwerte von 40 kWh/m2 angestrebt, beide gemäss MINERGIE® für Verwaltungsgebäude. Eine Zertifizierung wurde aus wirtschaftlichen Gründen nicht weiter verfolgt.

Für die Nutzung erneuerbarer Energie sind rund 35 Erdwärmesonden im Vorplatzbereich der Feuerwehr vorgesehen. Diese sind mit Wärmepumpen gekoppelt. Für die Hochtemperaturverbraucher werden Gas-Brennwertkessel eingesetzt, welche die notwendige Wärmeenergie zur statischen Beheizung aller Gebäude auf dem Areal liefern.

Nach dem Umbau wird die Liegenschaft deutlich besser erschlossen sein. Die Adressierung des zukünftigen Verwaltungsgebäudes wird neu ab der Oberlandstrasse erfolgen, über die Südostseite des Wohngebäudes. Das neue Vordach entlang der Liegenschaften an der Ecke Damm-/ Oberlandstrasse wird einerseits eine städtebauliche Funktion haben, andererseits betrieblich erforderlich sein.

Für die Feuerwehr und den städtischen Werkhof, deren Gebäude unter laufendem Betrieb saniert werden müssen, stehen während der Bauarbeiten ein Containerprovisorium mit Büros, Aufenthaltsraum, Garderoben und Duschen zur Verfügung und ein Zelt mit Bewachung für die Feuerwehrfahrzeuge.


RAUMPROGRAMM

Im Erdgeschoss verbleibt die Feuerwehr Uster. Die Raumaufteilung wird verbessert und den Betriebsabläufen angepasst.

Im 1. Obergeschoss werden neu der Theoriesaal der Feuerwehr, der Stadtmodellraum der Abteilung Bau sowie zwei Sitzungszimmer zu einer halböffentlichen Nutzungseinheit zusammengefasst. Dieser Bereich kann zukünftig für verschiedene Veranstaltungen, Meetings und Schulungen genutzt werden. Im gleichen Geschoss, jedoch aus Sicherheitsgründen getrennt, sind die Räume der Stadtpolizei mit Garderoben, Abstands- und Einvernahmeräumen sowie eine Garage für neun Dienstfahrzeuge mit Magazin und Lager untergebracht. Die Zufahrt erfolgt über die Erschliessungsplattform.

Das 2. Obergeschoss dient vor allem der Stadtpolizei. Die jetzigen Platzverhältnisse im Stadthaus genügen nicht mehr, ein Ausbau dort ist nicht möglich. Aus diesen Gründen mussten in der Vergangenheit an verschiedenen externen Standorten zusätzliche Räume dazugemietet werden. Mit einem Umzug an die Dammstrasse entfallen diese zusätzlichen Mieten, und das Geschäftsfeld Sicherheit kann an einem Standort zusammengefasst werden. Dadurch verküzen sich die Wege, und es entstehen logistische und technische Synergien.

Das 3. Obergeschoss (1. Aufstockungsgeschoss) ist für die städtische Verwaltung vorgesehen. Nach Ende der Arealsanierung werden voraussichtlich Teile der Abteilung Finanzen, das Betreibungsamt mit dem Friedensrichter sowie die Abteilung Gesundheit die Räume beziehen. Dieses Geschoss wird während der Bauzeit zudem als Rochadefläche für das Verwaltungsgebäude der Energie Uster AG dienen.

Im 4. Obergeschoss (2. Aufstockungsgeschoss) wird die gesamte Abteilung Bau Platz finden, die heute bei der Energie Uster AG im 3. und 4. Obergeschoss an der Oberlandstrasse 78 und im Feuerwehrgebäude eingemietet ist. Zudem sichert das Sanierungsprojekt die räumliche Nähe des Hoch- und Tiefbaus zum städtischen Werkhof als fundamentalen Faktor auch für die Zukunft.

 

Bildstrecke Sanierungs- und Neubaumassnahmen   (Bildstrecke wird laufend ergänzt)

 

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